Alpen und Kulturland
Unsere Alpen – nachhaltige Tradition
Die Korporation Alpnach ist Eigentümerin von acht Kuhalpen am Pilatus, sieben Rinder- und Mutterkuhalpen im Kleinen und Grossen Schlierental sowie zwei Schafalpen an den Pilatusflanken im Grenzgebiet zu Nidwalden. Gemeinsam mit Älplerinnen und Älplern engagieren wir uns für eine ressourcenschonende und zukunftsfähige Alpwirtschaft. Damit leisten wir einen aktiven Beitrag zum Erhalt der natürlichen Vielfalt in den Schweizer Alpen.
Unser Kulturland – sinnvolle Agrarpolitik
Das Kulturland der Korporation Alpnach steht den Landwirtschaftsbetrieben mit Bewirtschaftungsverträgen für einen gesicherten Zeitraum als Produktionsfläche zur Verfügung. Dies ermöglicht eine wirtschaftlich sinnvolle und zukunftsorientierte Bewirtschaftung des Kulturlandes. Zugleich schaffen wir die nötige Flexibilität, um auf Entwicklungen in der Agrarpolitik zu reagieren.
Kulturlandkommission
| Name | Funktion | Wahljahr |
|---|---|---|
| Stephan Küchler | Vorsitz | 2015 |
| Ueli Wallimann | Stellvertreter | 2018 |
| André Wallimann-Christen | Mitglied | 2011 |
| Andreas Gasser-Niederberger | Mitglied | 2012 |
| Godi Walllimann-Odermatt | Mitglied | 2015 |
| Markus Langensand-Gut | Mitglied | 2015 |
| Rolf Wallimann | beratend | |
| Martin Hug | Protokoll |
Alpenkommission
| Name | Funktion | Wahljahr |
|---|---|---|
| Stephan Küchler | Vorsitz | 2015 |
| Ueli Wallimann | Stellvertreter | 2018 |
| Christoph Wallimann-Zumbühl | Mitglied | 2018 |
| Hans Langensand-Walker | Mitglied | 2023 |
| Thomas Albert | Mitglied | 2023 |
| Markus Wallimann-Stähli | Mitglied | 2025 |
| Rolf Wallimann | beratend | |
| Patrick Amstalden | Protokoll |
«Unsere Alpen sind wertvolle Lebens- und Wirtschaftsräume. Mit der nachhaltigen Bewirtschaftung erhalten wir die Kulturlandschaft, fördern die Biodiversität und stärken die Alpwirtschaft für die Zukunft.»
Kulturland
Die sorgfältige Nutzung und der fortwährende Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen sind für die Korporation Alpnach zentral. Unsere 113 Hektar Kulturland und 23 Hektar Bergteile verpachten wir direkt an berechtigte Landwirtschaftsbetriebe und stellen ihnen damit langfristig nutzbare Produktionsflächen zur Verfügung. Dies schafft Planungssicherheit und unterstützt eine wirtschaftliche und zukunftsfähige Landwirtschaft in der Gemeinde Alpnach. Zum Grundeigentum der Korporation gehört auch das Heimwesen Alprüti, das als eigenständiger Pachtbetrieb geführt wird.
Alpbetrieb
Auf den selbst bewirtschafteten Rinder- und Mutterkuhalpen arbeiten unsere Älplerinnen und Älpler sowie unsere Alpenmeister, während wir die Kuhalpen an berechtigte Bewirtschafter verpachten. Ein guter Teamgeist und gegenseitige Unterstützung prägen die Arbeit. Gebäude, Alpstrassen und Alpwiesen werden laufend unterhalten und bei Bedarf saniert. Mit gezielten Strukturverbesserungen schaffen wir zeitgemässe Bedingungen für die Alpwirtschaft. Dazu gehören zweckmässig eingerichtete Alpgebäude und eine ausreichende Wasser- respektive Trinkwasserversorgung für die Lebensmittelherstellung.
Karte der Alpen
Unsere Wirkungsfelder
Unsere Kuhalpen verpachten wir an berechtigte Bewirtschafter weiter. Die Alpen befinden sich vorwiegend am Pilatus:
– Lütoldsmatt – Tomli
– Schwandi – Laub
– Mälchegg – Birchboden
– Langenmatt – Fräkmünt
– Vordere Chretzen – oberes Ruossi
– Hintere Chretzen – unteres Ruossi
– Ämsigen – Mattalp – Haselwald
– Denneten – Schy
Die Rinder- und Mutterkuhalpen werden durch die Korporation Alpnach selbst bewirtschaftet. Während den Sommermonaten betreut das Alppersonal rund 540 Tiere, welche hauptsächlich aus der Zentralschweiz kommen. Diese Alpen befinden sich in den beiden Schlierentälern:
– Schoni – Älggäu
– Neubrüchli – Maien – Känelwald
– Horweli – Rischigenmatt
– Ettlismatt – Älggäu
– Längenfeldmoos – Schwand
– Längenschwand – Mährenschlag – Wängen
– Balismatt – Feld – Oberalp
Auch die zwei Schafalpen der Korporation Alpnach werden an berechtigte Bewirtschafter verpachtet. Die beiden Alpen befinden sich an den Pilatusflanken im Grenzgebiet zu Nidwalden:
– Unteres Steigli
– Oberes Steigli
Ausserhalb der Sömmerungszeit vermietet die Korporation Alpnach ihre Alphütten an Vereine, Hüttengemeinschaften und Privatpersonen. Alphütten, die nicht mehr für die Alpwirtschaft benötigt werden, werden ganzjährig vermietet.